Die schönsten Momente von mint&berry auf der Bread & Butter in Berlin!

Bei der diesjährigen Bread & Butter by Zalando haben wir unsere mint&berry Kampagne #moreromance vorgestellt. Inhaltlich widmen wir uns dem Thema der Romantik im Sinne von Nächstenliebe, Zwischenmenschlichkeit und Empathie. Hierzu startete am Freitag auch der Verkauf der limitierten #moreromance Merch Kollektion, dessen gesamter Erlös an die Organisation Digitale Helden geht.

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Mit #moreromance gegen Hate Speech

Ein Schwerpunkt der Kampagne ist der Umgang mit Hate-Speech bzw. Cybermobbing in den sozialen Medien. Hiermit machen wir auf ein aktuelles Problem aufmerksam und plädieren für mehr Verständnis und konstruktiven Austausch im Netz.

Die Installation an unserer ‚Wall of Romance‘ aus dem Satz „The World Needs More Romance“, bei der die ersten vier Wörter aus Schichten gehässiger Tweets und Comments bestanden, lud Besucher dazu ein, den negativen Hasskommentaren mit positiven Nachrichten entgegenzusetzen.

 

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mint&berry Romance Cam

Über die drei Tage des Bread & Butter Events hinweg fing die mint&berry Romance Cam Bilder verschiedener Acts of Romance ein und übertrug sie live auf  die Romance Wall.

Von dir wurde ein Schnappschuss gemacht?  Hier kannst du dein Romance Cam Foto finden und downloaden!

„How to make Social Media a kinder place…“

Die Installationen standen auch im Zusammenhang mit unserem Panel-Talk am Sonntag, bei dem wir uns dem Thema „How to make Social Media a kinder place” widmeten. Die Talkrunde über die positiven und negativen Seiten der Onlinewelt wurde von Moderatorin Johanna Klum gehostet. Mit dabei waren Bloggerinnen Jessica Weiss von Journelles und Nike van Dinther von This Is Jane Wayne sowie Liane Mallinger von der Facebook-Initiative #Ichbinhier.

Während der einstündigen Diskussion teilten unsere Teilnehmer ihre persönlichen Erfahrungen und Vorschläge zum Thema Hate-Speech im Netz.

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Johanna Klum eröffnete das Gespräch mit der Frage: „Wo fängt Hate-Speech an und was kann man dagegen tun?“

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Bedacht handeln

Jessica erklärte wie wichtig es ist zu versuchen, Hate-Speech nicht als Attacke gegen die eigene Persönlichkeit zu verstehen, auch wenn dies schwerfällt: „Ich kenne keinen in meinem Freundeskreis, der negative Kommentare posten würde. Ich auch nicht. Ich denke dies liegt daran, dass wir mit uns selbst zufrieden sind. Die Leute, die diese Kommentare schreiben, sind es wahrscheinlich nicht. Sie kämpfen mit sich selbst. (…) Als Blogger ist es wichtig darauf zu achten, wieviel man von sich selbst teilt. Desto mehr man teilt, desto größer ist auch die Angriffsfläche. Man muss die richtige Balance finden um sich zu schützen.

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Dialog suchen

Nike van Dinther glaubt daran, konstruktiv mit negativen Kommentaren umzugehen: „Ich denke schon, dass man einen Dialog mit ‚Haters‘ haben kann. Es kümmert mich nicht, wenn jemand meine Schuhe nicht mag, das sind oberflächliche Themen. Aber wenn jemand zutiefst emotional auf etwas reagiert, dann möchte ich versuchen, dieser Person zu helfen. Als Internet-Personality darf man kein Roboter werden. Manchmal führt es zu nichts, aber manchmal reagieren diese Personen sehr positiv darauf, dass man sich die Zeit genommen hat mit ihnen zu reden. Alles einfach zu ignorieren hilft dem Problem nicht und ab und zu sind bestimmte Kommentare ja gerechtfertigt und man kann selbst davon lernen.“

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Balance schaffen

Liane erklärte, dass Hate-Speech im Netz wohl niemals verschwinden wird. Gerade deshalb ist es wichtig, die Balance zu fördern: „Bei #ichbinhier screenen wir die Medien nach Hate-Speech. Da wo wir zu einem Thema über 50% Hate-Speech scouten, beteiligen wir uns mit konstruktiven Kommentaren und ersuchen dadurch ein positives Gespräch. Da es keine Regelung gibt, kann man im Netz frei jegliche Gruppen beleidigen. Weiter als die ersten paar Kommentare unter einem Post lesen die Meisten nicht, wenn diese also alle Negativ sind, ist das ein Problem. Wir stehen für Respekt und Kultur und versuchen mit unseren Kommentaren eine Balance in einen Raum zu injizieren, wo vorher das negative dominierte. Somit werden dem ‚Publikum’ verschiedene Ansichten geboten und und sie können sich eine diversifiziertere Meinung bilden.“*

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Merch

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Unsere limitierten Merch-Teile, die seit dem 1. September verkauft werden, konnte man sich natürlich auch vor Ort als Erste*r ansehen! Der gesamte Erlös geht an die Organisation Digitale Helden. Dieses Programm bildet Schüler*innen aus, die jüngere Schüler*innen beim Umgang mit persönlichen Daten im Internet, sozialen Netzwerken und bei der Prävention von Cybermobbing beraten.

*Die Interviews vom Panel-Talk wurden übersetzt, zusammengefasst und editiert.